An der EKS befinden sich alle Kinder in besonderen Lebenslagen, sodass eine sozialpädagogische Unterstützung für alle Schüler notwendig ist. Für die 50 % unserer Schüler, die nicht im OGT sind, können wir das gewährleisten durch die Schulsozialarbeit.

Grundsätzlich gilt daher, dass die (präventiven) Angebote im Rahmen der Schulsozialarbeit schwerpunktmäßig für die Kinder und Eltern gedacht sind, die nicht schon durch den OGT sozialpädagogisch gefördert werden. Eine absolute Trennung ist aber nicht möglich, da z. B. bei akuten Krisensituationen (Intervention) am Schulvormittag natürlich keine Mitarbeiter des OGT anwesend sind, oder bei Elternkursen und Austauschforen nur sehr willkürlich eine Grenze zwischen OGT und Nicht-OGT gezogen werden kann.

Im Rahmen der Schulsozialarbeit an der EKS setzen wir die folgenden Aufgabenschwerpunkte um:

  • Für die „Halbtags-“Kinder an der EKS gibt es ein sozialpädagogisches Angebot, das geeignet ist, die Arbeit der Schule qualifiziert zu ergänzen.
  • Für Kinder, die sich in extrem belasteten Situationen befinden und die sich auf schulisches Lernen - auch bei größter Anstrengung - zeitlich nur sehr begrenzt konzentrieren und einlassen können, sind alternative Möglichkeiten in der EKS geschaffen worden, sodass mit diesen Kindern –zeitlich begrenzt- an anderen Themen, mit anderen Inhalten und Methoden gearbeitet werden kann.
  • In der unmittelbaren Arbeit des Schulsozialarbeiters mit dem Kind wird das Thema Leistung nicht direkt angesprochen, wohl aber Aspekte, die eine Leistungs- entwicklung fördern oder behindern können, wie Motivation, Selbstständigkeit oder Arbeitsorganisation.
  • Die Eltern haben einen schulischen Ansprechpartner für geschützte Beratungs- gespräche, der Einblick in das Schulleben des Kindes besitzt, aber nicht in die Bewertungs- und Benotungsproblematik eingebunden ist und bei dem Zusatz- qualifikationen vorhanden sind, die in einer intensiven und vertrauensvollen Elternarbeit von großer Bedeutung sind.

Konkret kann ein Hinweis für die Arbeit mit einem Kind – in einer Einzelsituation oder in einer Kleinstgruppe – von dem Kind selber kommen, aus dem Klassenlehrerteam oder aus einem Beratungsgespräch mit den Eltern. Immer werden die Eltern in die Arbeit mit einbezogen, indem wir über die Erfahrungen und Entwicklungen der Kinder auch in diesen Situationen berichten und versuchen, daraus neue Ansätze für die weitere Arbeit zu gewinnen. 



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Zuletzt aktualisiert von MME-IT2 am 25.06.2018, 23:33:28.